Wenn Flachbildschirme Arbeitsplätze schaffen

HÜTTINGER Elektronik erhält 28-Millionen-Euro-Auftrag von japanischem Anlagenbauer für die Flachbildschirmproduktion und will bis September 40 neue Arbeitsplätze schaffen.

Die Freiburger HÜTTINGER Elektronik GmbH + Co. KG unterzeichnete diese Woche einen Vertrag über Prozessstromversorgungen zur Plasmaanregung in Höhe von 28 Millionen Euro. Kunde ist ein weltweit führender japanischer Anlagenbauer für die Flachbildschirmherstellung. Dessen Anlagen fragen große asiatische Flachbildschirmhersteller inzwischen wieder stark nach. Was nun auch wieder direkte Auswirkungen auf HÜTTINGER hat. „Wo auch immer Sie zukünftig einen neuen Flachbildschirm betrachten; HÜTTINGER Technik war mit hoher Wahrscheinlichkeit an dessen Entstehung beteiligt.“ berichtet HÜTTINGER Geschäftsführer
Dr. Dieter Pauschinger. Dank des inzwischen dritten zweistelligen Millionen-Euro-Auftrags in Folge sind die Freiburger nun unangefochtener Weltmarktführer beim wichtigen Beschichtungsprozess für die Flachbildschirme. Das alles in nur zwei Jahren und in einem von Asiaten beherrschten Flachbildschirmmarkt.

Flachbildschirme aus Asien. Freiburger Arbeitsplätze.
Der Vertriebserfolg in Asien lässt die Zahl der Arbeitsplätze bei HÜTTINGER am Stammsitz deutlich steigen. So werden bis September ungefähr 40 neue Elektronikerinnen und Elektroniker beim Freiburger Prozessstromexperten gesucht.

Hohe Leistung für flache Scheiben
Was wäre ein Flachbildschirm ohne seine gläserne Mattscheibe? Mit einfachem Glas ist es dabei nicht getan. Damit ein Bildschirm nicht spiegelt und seine Bildpunkte gestochen scharf erscheinen, bedarf es einiger präziser Vorarbeit. In Vakuumkammern entstehen dazu ultra-dünne Materialschichten durch Auf- und Abtragsprozesse. Notwendig hierzu: ein elektrisch geladenes Gasgemisch, das sogenannte Plasma. Damit dieses sich entzündet und glimmt benötigen die Anlagenbauer Technik und Know-how von HÜTTINGER.

 
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